Entspanntes Altern dank technischer Errungenschaften
Mikroskopische Bedienelemente, steile Treppen und zu hohe oder zu tiefe Armaturen im Alter kann das eigene Domizil schnell unbewohnbar werden. Ingenieure und Wissenschaftler tüfteln an Wohnkonzepten, die den Seniorenalltag erleichtern sollen. Im Altersruhesitz der Zukunft wird der gesamte Wohnbereich über Gesten und Spracheingaben steuerbar. Momentan ist das noch eher Zukunftsmusik, aber auch heute gibt es schon viele Ein- und Umbauten, die für Selbstständigkeit und Sicherheit sorgen.
Das Haus der Zukunft
Den Treppenschrägaufzug gibt es mittlerweile schon seit einigen Dekaden und die technischen Feinheiten wurden dabei immer weiter verbessert. Fast jede Treppe ob gewunden oder gerade kann mit einem solchen Treppenlift versehen werden. In Deutschland ist die Firma Lifta wohl der bekannteste und renommierteste Hersteller dieser Aufzüge. Auf deren Internetseite www.lifta.de kann man sich über das aktuelle Angebot, Finanzierungsmöglichkeiten und die technischen Varianten informieren.
Im Haus der Zukunft wird es vielleicht gar keine Treppen mehr geben und auch sonst wird den Bewohnern der Alltag so gut es eben geht erleichtert. Einige dieser Innovationen sind bereits auf dem Markt erhältlich. So auch das intelligente Wohnsystem, das die Bewegungen in einer Seniorenwohnung per Sensor überwacht und bei einer langen Ruhepause zu einer ungewöhnlichen Tageszeit die Angehörigen durch eine kurze SMS warnt. Die Kinder oder Enkel können sich dann durch einen kurzen Anruf vergewissern, dass auch wirklich alles in Ordnung ist.
Funktionalität auf Ansage
Außerdem werden die meisten elektronischen Geräte über eine Spracheingabe oder einfache Gesten steuerbar. Die Lautstärke des Fernsehers und die Kurzwahlfunktion des Telefons lassen sich so einstellen, ohne dass man auf kleinen Knöpfen herumdrücken müsste. Was sich die Ingenieure da ausgedacht haben, funktioniert in der Theorie ganz ausgezeichnet, wird aber von den alten Menschen noch nicht in ausreichendem Maße angenommen. Die Generation, die sich momentan in einem fortgeschrittenen Alter befindet, hat die erste Hälfte ihres Lebens die bestimmende Hälfte ohne diffizile Elektrotechnik verbracht. Viele von ihnen haben weder mit dem Internet noch mit Touchscreens oder Ähnlichem Erfahrungen gemacht. Von Technikängstlichkeit ist die Rede und man überlegt sich bereits, wie man die intelligente Wohntechnik noch einfacher gestalten kann. Wäre das gesamte Haus allein über kurze, einfache Befehle zu steuern, stünden nur noch die Skepsis und die Voreingenommenheit der älteren Menschen im Wege. Senioren, die sich aus Interesse schon immer mit Technik befasst haben, nehmen die Neuerungen im Übrigen sehr gerne und dankbar an.
Dass die Leute ihre Befehle einfach in den Raum hinein sprechen und der Computer dann selbstständig erkennen kann, ob ein bestimmtes Wort nur zufällig oder als Befehl ausgesprochen wurde, ist dieser Tage allerdings immer noch Science Fiction.
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