Die Krawatte ein Erbe der Ägypter und Römer

Die Krawatte wird auch als Schlips oder Langbinder bezeichnet. Früher trugen die Ägypter ein rechteckiges Stück Stoff um den Hals, das sie zu einem Dreieck banden. Die langen Enden wurden wie ein Schal um die Schultern gelegt. Der König durfte ebenso wie der Hohepriester ein buntes und gemustertes Tuch tragen. Mit diesem zeigten sie ihre Macht.

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Die Krawatte ein Erbe der Ägypter und Römer

Der Vorgänger der uns heute bekannten Krawatte stammt aus der Zeit der Römer. Die Soldaten trugen früher ein langes und sehr schmales Stück Stoff, das etwa 1,50 Meter lang war. Dieses wurde als Focale bezeichnet und zählte später zum festen Bestandteil der militärischen Kleidung.

Die heutige Krawatte findet ihren Ursprung im Jahre 1660. Der Sonnenkönig Ludwig XIV heuerte kroatische Söldner an. Diese trugen zu ihrer Militärsbekleidung ein langes weißes Stück Stoff, das am Kragen als Rosette befestigt wurde. Die Enden hingen dabei wie bei der Krawatte herab. Das weiße Stück Stoff wurde als “hravatska” bezeichnet. Die Franzosen fanden großen Gefallen an der “hravatska”. Sie gaben ihr den Namen “croatta”, woher sich auch der Begriff Krawatte ableitet. Die Franzosen machten die Krawatte zur Mode, die sich in Windeseile in ganz Europa verbreitete.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Krawatte weiter. Schließlich standen im 18. Jahrhundert weitaus modernere Stoffe zur Verfügung als zu damaligen Zeiten. So wurden die Stoffe für Krawatten besonders fein gewebt und bestanden nicht mehr aus groben Stoffen. Die Krawatte wurde zweimal um den Hals gelegt und dann mit einem großen Knoten gebunden.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Krawatten aus Seidenfäden gewebt. Die Krawatten waren zu diesem Zeitpunkt noch einfarbig. Sie waren entweder Weiß, Grau oder Schwarz. Im 20. Jahrhundert erfand sich die Krawatte noch einmal neu. So gab es nicht nur Krawatten für Herren, sondern auch für Damen. Heutzutage gibt es schöne Krawatten oder auch Binder in vielen unterschiedlichen Farben, mit Mustern oder sogar ganzen Bildern und Motiven.

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